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Bloggerin testet regionale Erzeugnisse in der Altmark

Die diesjährige #AltmarkBloggerin Beate Ziehres aus Helmstedt besucht drei Tage lang regionale Erzeuger in der Altmark und wird dabei auch bei der Produktion mithelfen und testen. Die Reise startet am 17. Juni, ab 13 Uhr ist der offizielle Presseauftakt im Scheunenladen Stendal der Familie Stallbaum. „Wir konnten eine sehr abwechslungsreiche Tour zusammenstellen“, sagte der Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“, Andreas Brohm. Regionalität sei ein absoluter Trend. „In der ländlich geprägten Altmark gibt es bereits historisch viele Erzeuger von Lebensmitteln, in den vergangenen Jahren sind weitere spannende hinzugekommen.“ Die Produkte bekannter zu machen, sei der Anlass zum Thema der diesjährigen Bloggerreise gewesen. Die Aktion #AltmarkBlogger wird organisiert und durchgeführt von der Lokalen Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“.

Während der Reise durch die Altmark wird die Bloggerin unter anderem bei der Spargel-Ernte dabei sein und einen Biohof kennenlernen. „Wir werden altmarktypische Produkte testen, aber auch einige besondere Unternehmen besuchen“, sagt Sibylle Paetow vom LEADER-Management. Zum Beispiel gebe es in Stendal eine neue kleine Craft-Bier Brauerei und in Heeren hat sich ein Bio-Edelpilz-Züchter etabliert. Auch die Bestrebungen der direkten Vermarktung regionaler Produkte stünden im Fokus der Tour. Regionalität sei ein absoluter Trend und stärke die heimische Wirtschaft. 

Das Programm – Medien können an jedem Termin gern teilnehmen

   17. Juni
13 Uhr – Stendaler Scheunenladen, Stendal
15 Uhr – Winckelmannmuseum, Stendal
19 Uhr – Kutscherstube Schwarzer Adler, Stendal

   18. Juni
12 Uhr – Hofgut des Lebenshilfe e.V., Uchtspringe
14:30 Uhr – Bauer Warnke, Cobbel
17 Uhr – Bio Edelpilze Altmark, Heeren
18:30 Uhr Exempel Gaststuben, Tangermünde

   19. Juni
10 Uhr – Nadines Waren des täglichen Bedarfs und Galerie Siptroth, Tangermünde
11 Uhr – Spargelhof Garlipp, Schelldorf
13 Uhr – Gartenträumepark, Tangerhütte
15 Uhr – Wildpark, Weißewarte
18 Uhr – Biohof 7, Schernebeck

Bloggerin Beate Ziehres aus Helmstedt ist schon sehr gespannt auf die Tour als #AltmarkBloggerin. Sie war im vergangenen Jahr bereits im Elb-Havel-Winkel als „Küchenspionin“ unterwegs und konnte mit einem Abstecher nach Tangermünde ganz kurz die Region besuchen. „Seitdem steht die Altmark auf meiner Liste der Regionen, die ich unbedingt noch einmal ausführlicher besuchen muss“, sagt Ziehres. Sie ist freie Bloggerin und Journalistin und betreibt ihren Blog www.reiselust-mag.de seit 2015. Darauf berichtet sie über ihre Reisen und Erfahrungen in Norddeutschland, aber auch Afrika und Amerika. 

Die Aktion #AltmarkBlogger findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Erstmals reiste 2017 ein #Altmarkblogger durch die Region. Dabei handelte es sich um das Ehepaar Fuchs aus Bayern, das den Reiseblog www.travelworldonline.de betreibt. Es besuchte besondere Schlösser, Gutshäuser und Parkanlagen. Im vergangenen Jahr war unter dem Motto Stadt-Land der Blogger Michael Ankermüller drei Tage in der Altmark zu Gast. Der Berliner betreibt den Blog www.blogboheme.de. Die Aktionen fanden überregionale Aufmerksamkeit.

 

Hintergrund LEADER/CLLD

Hinter den Abkürzungen LEADER und CLLD verbergen sich Förderansätze der Europäischen Union. LEADER leitet sich aus dem Französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ ab und heißt übersetzt „Verbindung zwischen Aktionen zur ländlichen Entwicklung“. CLLD steht dabei englisch für „Community-Led Local Devolopment“, was so viel bedeutet wie „Von der örtlichen Bevölkerung betriebene lokale Entwicklung“. Beide Programme zielen auf lokale Projekte in ländlich geprägten Regionen. Die aktuelle Förderperiode reicht von 2014 bis 2020. 

Im August 2015 war die Lokale Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“ als LEADER/CLLD-Fördergebiet der EU bestätigt worden. Unter dem Motto „Gemeinsam leben in Stadt und Land“ können bis 2020 zahlreiche Projekte umgesetzt und gefördert werden. Das Landesfinanzministerium hat dazu bisher eine Zusage über Förderraten aus drei EU-Fonds in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro gegeben. Bis 2020 können mittels LEADER und CLLD insgesamt bis zu 100 Millionen Euro europäischer Fördermittel in die ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts fließen. Das Geld kommt Projekten aus dem privaten, unternehmerischen und kommunalen Bereich zugute. Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass sich die geförderten Ideen positiv und nachhaltig auf die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum auswirken.

 

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