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Regionale Produzenten für AltmarkBlogger-Tour gesucht

Erfolgreiche Altmark-Aktion geht weiter: In diesem Jahr wird bereits zum dritten Mal ein #AltmarkBlogger die Region bereisen. Die Bloggerin oder der Blogger ist im Juni in der südlichen Altmark unterwegs und besucht dabei besondere Projekte und Vorhaben, um darüber im Internet zu berichten. „Dafür suchen wir ab sofort Orte, Projekte und Ideen, die sich der #AltmarkBlogger ansehen soll“, sagte Andreas Brohm als Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) „Uchte-Tanger-Elbe“. Die LAG ist die Ideengeberin der Aktion und führt sie durch.

Die Tour 2019 stehe unter dem Motto „Regionale Produktvielfalt“. Bis zum 30. April können sich regionale Produzenten, Direktvermarkter sowie Restaurants dafür bewerben, dass der #AltmarkBlogger auf seiner Reise durch die südöstliche Altmark bei ihnen vorbeikommt. Auch jeder andere kann sich beteiligen und Projekte vorschlagen, die der Blogger besuchen soll. „Voraussetzung ist, dass es sich um Hersteller von Produkten und Gerichten handelt, die von hier stammen und auch hier vermarktet werden“, so Andreas Brohm. Der regionale Gedanke setzte sich wieder stärker durch. „Mit der Aktion möchten wir zeigen, wie vielfältig unser heimisches Angebot bereits ist, auf die Produzenten in der Altmark aufmerksam machen und sie stärken.“ Alle Vorschläge mit der Nennung des Betriebes, des Produktes und einer kurzen Beschreibung zum Erlebniswert des Besuches bitte per Mail an gaede@landleute.eu senden.

Die teilnehmenden Produzenten können von der Aktion in mehrerlei Hinsicht profitieren. „Die Bloggerin oder der Blogger berichtet über den Besuch auf einem Blog im Internet sowie auf Social-Media-Kanälen wie Instagram und Facebook“, erklärte LEADER-Managerin Sibylle Paetow. Auch regionale Medien begleiten die #AltmarkBlogger-Tour. Weiterhin wird die diesjährige Aktion in Kooperation mit der neuen Internetplattform www.halloaltmark.de durchgeführt. Das über das Bundesmodellvorhaben „Land(auf)Schwung“ geförderte Onlineportal unterstützt die Vermarktung von regionalen Händlern und Produkten im Internet. Die teilnehmenden Betriebe können sich hier zunächst kostenfrei präsentieren. Bei dieser übergreifenden Aktion handelt es sich um eine neue und moderne Möglichkeit, auf sich und seine Produkte aufmerksam zu machen. Derzeit ist geplant, dass die dreitägige Reise Ende Juni stattfindet. Wer genau der diesjährige #AltmarBlogger sein wird, entscheidet sich bis Ende Mai.

Erstmals reiste 2017 ein #Altmarkblogger durch die Region. Dabei handelte es sich um das Ehepaar Fuchs aus Bayern, die den Reiseblog www.travelworldonline.de betreiben. Sie besuchten besondere Schlösser, Gutshäuser und Parkanlagen. Im vergangenen Jahr war unter dem Motto Stadt-Land der Blogger Michael Ankermüller drei Tage in der Altmark zu Gast. Der Berliner betreibt den Blog www.blogboheme.de. Die Aktionen fanden überregionale Aufmerksamkeit.


Hintergrund LEADER/CLLD

Hinter den Abkürzungen LEADER und CLLD verbergen sich Förderansätze der Europäischen Union. LEADER leitet sich aus dem Französischen „Liaison entre actions de développement de l'économie rurale“ ab und heißt übersetzt „Verbindung zwischen Aktionen zur ländlichen Entwicklung“. CLLD steht dabei englisch für „Community-Led Local Devolopment“, was so viel bedeutet wie „Von der örtlichen Bevölkerung betriebene lokale Entwicklung“. Beide Programme zielen auf lokale Projekte in ländlich geprägten Regionen. Die aktuelle Förderperiode reicht von 2014 bis 2020. 

Im August 2015 war die Lokale Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“ als LEADER/CLLD-Fördergebiet der EU bestätigt worden. Unter dem Motto „Gemeinsam leben in Stadt und Land“ können bis 2020 zahlreiche Projekte umgesetzt und gefördert werden. Das Landesfinanzministerium hat dazu bisher eine Zusage über Förderraten aus drei EU-Fonds in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro gegeben. Bis 2020 können mittels LEADER und CLLD insgesamt bis zu 100 Millionen Euro europäischer Fördermittel in die ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts fließen. Das Geld kommt Projekten aus dem privaten, unternehmerischen und kommunalen Bereich zugute. Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass sich die geförderten Ideen positiv und nachhaltig auf die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum auswirken.

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