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Energieeffizienz im Fokus: Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte will dauerhaft Betriebskosten senken

Pressemitteilung Nr. 066/2026

Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte will einen wesentlichen Teil der Mittel aus dem Sondervermögen „Infrastruktur“ gezielt dafür einsetzen, die laufenden Betriebskosten kommunaler Einrichtungen und Anlagen nachhaltig zu senken. Im Mittelpunkt stehen dabei die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik sowie die smarte Steuerung kommunaler Heizungsanlagen. Beide Maßnahmen stehen beispielhaft für den strategischen Ansatz der Verwaltung, Investitionen so auszurichten, dass sie nicht nur heute wirken, sondern den Haushalt auch in den kommenden Jahren spürbar entlasten.

Investitionen mit langfristigem Entlastungseffekt

Für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik ist im Konzept ein Investitionsvolumen von 1,245 Millionen Euro vorgesehen. Nach den Berechnungen der Verwaltung kann diese Maßnahme die jährlichen Strom- und Wartungskosten um rund 120.000 Euro senken. Die Amortisationszeit wird mit sieben bis acht Jahren angegeben.

Für die smarte Steuerung kommunaler Heizungsanlagen sind 400.000 Euro eingeplant. Hier geht die Verwaltung von einer jährlichen Entlastung bei den Heizkosten von über 64.000 Euro aus. Die Amortisation soll bereits nach gut sechs Jahren erreicht sein.

Energie sparen, Haushalt entlasten

Zusammengenommen geht die Verwaltung damit allein in diesem Bereich von jährlichen Einsparungen von deutlich über 184.000 Euro aus. Damit wird erkennbar, warum diese Maßnahmen im Konzept hohe Priorität besitzen: Sie verbinden Klimaschutz, Modernisierung und wirtschaftliche Entlastung in besonders nachvollziehbarer Weise.

Gerade die Umrüstung der Straßenbeleuchtung hat dabei mehrere Effekte zugleich. Sie reduziert den Energieverbrauch, senkt den technischen Unterhalt und verbessert zugleich die Qualität der Ausleuchtung im öffentlichen Raum. Davon profitieren Sicherheit, Aufenthaltsqualität und das Erscheinungsbild in den Ortschaften.

Nachhaltigkeit als strategischer Maßstab

Auch die intelligente Steuerung kommunaler Heizungsanlagen ist aus Sicht der Verwaltung mehr als eine technische Einzelmaßnahme. Sie ist Teil eines Gesamtkonzepts, das darauf ausgerichtet ist, laufende Defizite zu verringern und kommunale Gebäude wirtschaftlicher zu betreiben. Besonders dort, wo Gebäude regelmäßig, aber nicht durchgehend genutzt werden, lassen sich Verbräuche gezielter steuern und Kosten nachhaltig reduzieren.

Die Verwaltung sieht in diesen Investitionen deshalb einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Haushaltsentlastung. Wo Energieverbräuche sinken, entstehen finanzielle Spielräume, die der gesamten Einheitsgemeinde zugutekommen können.

Hintergrund

Im Konzeptvorschlag der Verwaltung zählen die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik und die smarte Steuerung kommunaler Heizungsanlagen zu den prioritären Maßnahmen. Beide Vorhaben sind darauf ausgerichtet, die kommunale Infrastruktur energetisch zu modernisieren und dauerhaft Betriebskosten zu senken.

Nach den Berechnungen im Konzept können diese beiden Maßnahmen zusammen zu einer jährlichen Entlastung von über 184.000 Euro führen. Sie sind damit ein zentraler Baustein des strategischen Ansatzes, Investitionen mit messbaren und langfristigen Einspareffekten zu verbinden.

Das Sondervermögen „Infrastruktur“ stellt den Kommunen ein pauschales Investitionsbudget zur Verfügung. Für die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte wird im Konzept mit einer Zuweisung in Höhe von 5,5 Millionen Euro gerechnet. Vorgesehen ist ein Umsetzungszeitraum in den Jahren 2027 bis 2030.

Die Beratung über das Konzept beginnt in der kommenden Sitzungsfolge nach Ostern. Vorgesehen ist eine Behandlung in allen Ortschaftsräten sowie in den weiteren zuständigen Gremien bis hin zum Stadtrat. Das Grundkonzept wurde den Ortsbürgermeistern und den Stadträten bereits im Vorfeld in verschiedenen Formaten vorgestellt und erläutert. Die nun beginnende Sitzungsfolge dient damit der vertieften Beratung des ausgearbeiteten Konzepts und der politischen Befassung in den zuständigen Gremien.

Die finanzielle Wirkung des Konzepts ist auf mehrere Jahre angelegt. Die Investitionen sollen in den Jahren 2027 bis 2030 umgesetzt und in die jeweiligen Haushalte eingeplant werden. Mit der schrittweisen Realisierung der Maßnahmen sollen auch die Entlastungseffekte nach und nach wirksam werden. Das volle jährliche Entlastungspotenzial wird im Konzept ab 2030 mit über 453.500 Euro pro Jahr angegeben.

Über die konkrete Umsetzung entscheidet der Stadtrat im Rahmen des vorgesehenen Beratungs- und Beschlussverfahrens.

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Pressemitteilung Nr. 066/2026
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