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Daseinsvorsorge stärken: Kita und Straßen als zentrale Bausteine des Investitionskonzepts

Pressemitteilung Nr. 070/2026

Mit dem Konzept zur Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen „Infrastruktur“ setzt die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte einen weiteren Schwerpunkt auf die Sicherung zentraler Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Dazu zählen insbesondere die Erweiterung und energetische Sanierung der Kita in Lüderitz sowie Investitionen in die Sanierung von Gemeindestraßen. Die Verwaltung verbindet damit den Anspruch, Pflichtaufgaben zu sichern, kommunales Vermögen zu erhalten und zugleich künftige Haushaltsbelastungen zu begrenzen.

Investitionen in Bereiche mit unmittelbarer Wirkung

Für die Erweiterung und energetische Sanierung der Kita Lüderitz ist im Konzept ein Investitionsvolumen von 1 Million Euro vorgesehen. Die Verwaltung bewertet diese Maßnahme als zwingend notwendig im Bereich einer gesetzlichen Pflichtaufgabe. Zugleich verweist sie darauf, dass diese Investition vollständig schuldenfrei finanziert werden soll und damit langfristige Belastungen durch Zins- und Tilgungszahlungen vermieden werden können.

Für die Sanierung von Gemeindestraßen sind 2,4 Millionen Euro eingeplant. Damit bildet dieser Bereich den größten Einzelposten innerhalb des vorgeschlagenen Maßnahmenpakets. Die Verwaltung verfolgt hier einen klaren Vorsorgeansatz: Wer rechtzeitig in den Erhalt investiert, kann deutlich höhere Folgekosten in der Zukunft vermeiden.

Straßensanierung als wirtschaftlich sinnvoller Substanzerhalt

Im Konzept wird davon ausgegangen, dass durch die vorgesehenen Straßensanierungen rund 50 Prozent der jährlichen Unterhaltungskosten eingespart werden können. Daraus ergibt sich nach Einschätzung der Verwaltung eine strukturelle Entlastung von bis zu 250.000 Euro jährlich im Bereich der Straßenunterhaltung.

Damit wird deutlich, dass Straßensanierung nicht nur als bauliche Aufgabe verstanden wird, sondern auch als wirtschaftlich sinnvoller Beitrag zur Haushaltsstabilisierung. Jeder Euro, der heute in den Substanzerhalt investiert wird, kann spätere Mehrkosten verhindern.

Kita als Investition in Zukunft und Verlässlichkeit

Auch die Kita in Lüderitz steht beispielhaft für den strategischen Ansatz der Verwaltung. Investitionen in Kinderbetreuung sichern nicht nur gesetzliche Aufgaben, sondern stärken auch die Attraktivität der Einheitsgemeinde als Wohn- und Lebensort für Familien. Mit der geplanten Erweiterung und energetischen Sanierung sollen die bauliche Substanz gesichert und zugleich eine zukunftsfähige Infrastruktur für die Betreuung geschaffen werden.

Damit verbindet die Maßnahme funktionale, soziale und wirtschaftliche Ziele: Sie sichert den Betreuungsauftrag, stärkt die Lebensqualität und vermeidet zugleich langfristige finanzielle Belastungen, die bei einer kreditfinanzierten Lösung über viele Jahre nachwirken würden.

Daseinsvorsorge in der gesamten Einheitsgemeinde stärken

Sowohl die Investition in die Kita als auch in die Gemeindestraßen steht für den Anspruch, dieLebensqualität in der gesamten Einheitsgemeinde zu sichern und weiterzuentwickeln. Gute Betreuungsangebote, sichere Verkehrswege und intakte Infrastruktur sind wesentliche Voraussetzungen dafür, dass Ortschaften attraktiv und lebenswert bleiben.

Hintergrund

Im Konzeptvorschlag der Verwaltung ist die Erweiterung und energetische Sanierung der Kita Lüderitz als Investition in eine gesetzliche Pflichtaufgabe vorgesehen. Die Sanierung von Gemeindestraßen bildet zugleich den größten Einzelbereich innerhalb des Maßnahmenpakets.

Für die Straßensanierung wird im Konzept eine strukturelle Entlastung von bis zu 250.000 Euro jährlich angenommen. Die Kita-Maßnahme soll zugleich dazu beitragen, notwendige Investitionen ohne zusätzliche langfristige Kreditbelastung umzusetzen.

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Daseinsvorsorge stärken: Kita und Straßen als zentrale Bausteine des Investitionskonzepts
Pressemitteilung Nr. 070/2026
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