Aktuelles

Einheitsgemeinde beteiligt sich am Aktionstag „Kommunen am Limit“

Pressemitteilung Nr. 152/2026

Die Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“. Damit möchte man auch in Tangerhütte sichtbar machen, dass kommunale Aufgaben kein abstraktes Verwaltungsthema sind, sondern dass diese den Alltag der Menschen unmittelbar prägen und beeinflussen.

Was Kommunen täglich leisten

Kitas, Schulen, Feuerwehr, Straßen, Freibäder, Sportstätten, Bürgerdienste, Kultur, Vereinsleben und Dorfgemeinschaft – vieles von dem, was vor Ort selbstverständlich erscheint, wird durch die Kommunen organisiert, finanziert oder unterstützt.

Zugleich stehen Städte und Gemeinden zunehmend unter Druck. Steigende Kosten, wachsende Pflichtaufgaben, begrenzte Einnahmen und immer weniger Gestaltungsspielräume bringen viele Kommunen an ihre Grenzen.

Sachlicher Hinweis auf eine ernste Lage

Die Einheitsgemeinde unterstützt deshalb den sachlichen Kern des Aktionstages: Kommunen brauchen eine auskömmliche und verlässliche Finanzierung, wenn sie die Aufgaben erfüllen sollen, die Bürgerinnen und Bürger täglich erwarten.

Es geht um einen ehrlichen Blick auf die Lage der Städte und Gemeinden. Kommunale Handlungsfähigkeit ist Voraussetzung dafür, dass vor Ort weiterhin gestaltet, erhalten und entwickelt werden kann.

Bürgermeister Andreas Brohm erklärt: „Kommunen sichern den Alltag. Genau deshalb ist es wichtig, dass sichtbar wird, welche Verantwortung vor Ort getragen wird. Wenn Aufgaben wachsen, Kosten steigen und Spielräume kleiner werden, müssen wir gemeinsam darüber sprechen, wie kommunale Handlungsfähigkeit erhalten bleibt.“

Verantwortung auf allen Ebenen

Aus Sicht der Einheitsgemeinde braucht es dabei einen ganzheitlichen Blick. Bund und Land sind gefordert, Kommunen bei übertragenen Aufgaben fair und verlässlich auszustatten. Gleichzeitig müssen Städte und Gemeinden vor Ort eigene Möglichkeiten nutzen, Prioritäten setzen, Einnahmen stärken und Zukunftsentscheidungen mutig treffen.

„Zukunft entsteht nicht durch Wegsehen“, so Brohm. „Wir müssen der Realität ins Auge schauen. Das ist nicht immer bequem, aber notwendig. Wir können Veränderungen aktiv gestalten – oder abwarten, bis sie uns einholen.“

Ziel: Bewusstsein schaffen

Mit der Beteiligung am Aktionstag möchte die Einheitsgemeinde dazu beitragen, das Bewusstsein für die kommunale Lage zu stärken.

Symbol Beschreibung Größe
Einheitsgemeinde beteiligt sich am Aktionstag „Kommunen am Limit
Pressemitteilung Nr. 152/2026
79 KB

Zurück